Aronia Wirkung – Gegen diese Krankheiten wirken Aroniabeeren

So wirkt die Aroniabeere

Wer sich wünscht, bis ins hohe Alter hinein fit und gesund zu bleiben, könnte nun sein Wundermittel gefunden haben. Denn Aronia, auch bekannt als Gesundheitsbeeren, sind ein wahres Powerpaket an hochwirksamen Vitalstoffen. Die unglaubliche Wirkung wird auch von immer mehr Studien bestätigt.

 

Empfehlung: Probieren Sie die gesunde Vielfalt an Aroniaprodukten, wie Saft, Beeren, Pulver für den Smoothie oder Marmelade!


Übersicht:


Letzte Aktualisierung am 20.05.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Herkunft der Aroniabeere

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Die Aronia Wirkung im Detail

Der botanische Name der Aroniabeere lautet Aronia melanocurpa. Sie ist auch unter dem Namen Apfelbeere bekannt, ähnelt vom Aussehen her jedoch der Heidelbeere.

Geschmacklich liegen allerdings Welten zwischen den beiden Beerensorten. Während Heidelbeeren süß schmecken, hat die Aroniabeere ein säuerlich-herbes Aroma. Die Pflanze stammt ursprünglich aus dem östlichen Teil Nordamerikas, wo ihre Verwendung als Heilpflanze eine lange Tradition bei der indigenen Bevölkerung hat.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam die Aroniapflanze nach Europa, wo sie sich zunächst in der Sowjetunion einer hohen Popularität erfreute. Auch hier wurde die Beere seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich in der Medizin eingesetzt. In der Zwischenzeit hat man das Kraftpaket auch im Rest der Welt entdeckt. Die vielen, hochwirksamen Inhaltsstoffe der Apfelbeere stehen mittlerweile überall im Fokus der Forschung und die Ergebnisse der Studien sind beeindruckend.

 

Diese Stoffe sorgen für Aroniawirkung

In Aroniabeeren sind die Vitamine A, C, E und K enthalten. Darüber hinaus ist die komplett vertretene Gruppe der B-Vitamine zu nennen. In der Gruppe der Mineralien und Spurenelemente sind die Beeren stark an Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium und Zink. Besonders interessant sind jedoch die sekundären Pflanzenstoffe. Die sogenannten Polyphenole dienen Verteidigung und Fortpflanzung der Pflanze. Zu dieser Gruppe zählen Farbstoffe, Duftstoffe, Geschmacksstoffe und diverse Giftstoffe, die Schädlinge abhalten sollen. Polyphenole haben eine immense antioxidative Wirkung.




Zu dieser Gruppe gehören zum Beispiel die Flavonoide. Die verleihen der Pflanze ihre schönen Farben. Im menschlichen Organismus helfen sie, den Körper vor Schäden zu bewahren, die durch freie Radikale ausgelöst werden. Flavonoide wirken entspannend auf die Gefäße und helfen, den Blutfluss zu verbessern. Manche Vertreter aus der Gruppe der Flavonoide schützen zudem vor Viren, Krebs und haben eine antimikrobielle und antiallergische Wirkung.

 

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Kein anderes Lebensmittel ist so anthocyanereich

Bei den Anthocyanen handelt es sich um wasserlösliche Substanzen, die in den meisten Obstsorten mit bläulicher Färbung vorkommen. Der höchste, je in Obst gemessene Wert an Anthocyanen findet sich in Aroniabeeren. Die Anthocyane haben die Fähigkeit, das Seevermögen zu erhalten und verbessern. Sie können ebenfalls die Thrombozytenbildung verringern, schützen vor Krebs und wirken als Entzündungshemmer. Die Abkürzung OPC steht für Oligomere Procyandine. Bei Beeren sind diese Wirkstoffe für den charakteristischen, leicht pelzigen Geschmack verantwortlich.

OPC hilft ebenfalls, zellschädigenden und oxidativen Stress im Körper zu vermeiden, hat aber noch die zusätzliche Eigenschaft, die Wirkungsweise der Vitamine A, C und E zu verstärken. Das führt zu einer Entlastung des Immunsystems und zur Stärkung der Abwehrkräfte.

Der Körper ist zwar in der Lage, Antioxidantien selbst herzustellen, doch sind die Möglichkeiten begrenzt. Daher müssen gerade in der heutigen Zeit mit all ihren Schadstoffbelastungen Antioxidantien mit der Nahrung zusätzlich aufgenommen werden. Neben Früchten, Gemüse und Salat enthalten auch Nüsse und natürliche Fette viele Antioxidantien. Doch Aroniabeeren sind der Superstar unter den Lebensmitteln, die Antioxidantien enthalten.

 

Die Aronia Wirkung zeigt sich vor allem bei Krebs

Für die Wissenschaft sind vor allem die sekundären Pflanzenstoffe der Aroniabeere interessant, was sich in zahlreichen Studien dokumentiert. Besonders interessant ist die Wirkung bei Darmkrebs. 2004 untersuchte eine Forschergruppe die Aroniawirkung von Fruchtextrakten aus Trauben, Blaubeeren und Aroniabeeren auf Dickdarmkrebs. Dabei wurde die Reaktion der betroffenen Krebszellen, aber auch der gesunden Zellen im Darm insgesamt 72 Stunden lang gemessen.




Zwar waren alle drei Fruchtextrakte in der Lage, das Krebszellwachstum zu hemmen, doch alleine die Aroniabeere schaffte es, das Zellwachstum binnen von 48 Stunden um die Hälfte zu reduzieren. Ebenfalls gehemmt wurde die Zellteilung der Krebszellen durch die Beerenwirkung, während die Apfelbeere das Wachstum der gesunden Zellen im Darm nicht nachweislich beeinflusste.

Die Studie fand heraus, dass die Wirkungstoffe für die Hemmung eines speziellen Enzyms verantwortlich ist. COX 2 verstärkt die Tumorbildung und gilt als Indikator für Krebswachstum. Außerdem wirkte sich die Aroniabeere auf die Unterdrückung eines tumorbildenden Eiweißes mit dem Namen CEACAM 1 aus. Bereits eine ernährungsübliche Einnahmemenge wirkt sich positiv aus.

 

Breit gefächerte Anwendung

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Aronia-Melanocarpa ist reich an diversen Wirkstoffen

Doch damit ist das Heilpotential der Pflanzen noch lange nicht erschöpft. Denn weitere Studien beschäftigen sich mit anderen Facetten der Wirkungsamkeit. Die Frucht schützt das Erbgut und hilft ganz allgemein dabei, den Körper sanft und ganzheitlich zu regulieren. Gut erforscht ist die Wirkungsamkeit der Aroniabeere auf das Herz-Kreislauf-System. Studien bestätigen, dass die Beere den Blutdruck senkt und die Beeren sich positiv auf die Gefäße auswirken.

Die Wirkung macht auch vor den Venen nicht halt, hier gilt die Apfelbeere als Aufräumkommando, das die Cholesterinwerte senkt und der Arterienverkalkung entgegenwirkt. Die Aufnahme von Vitaminen, Vitalstoffen und Spurenelementen wird durch die Wirkweise ebenfalls unterstützt. Als Entzündungshemmer werden die Früchte traditionell benutzt.

Hier zeigt sich die Wirkung vor allem bei der effektiven Bekämpfung von Entzündungen von Leber, Magenschleimhaut, Zahnfleisch, Blase, Niere und Gelenken. Auch bei den Effekten auf das Immunsystem sind die Wirkstoffe der Frucht speziell. Denn sobald ein Vitamin als Antioxidans wirkt, ist es zur Stärkung des Immunsystems verloren. Die Antioxidantien der Beere sind jedoch in der Lage, eine Revitaminisierung durchzuführen, wodurch das Immunsystem diese Vitamine wieder nutzen kann.

Das führt zu einer nachhaltigen Steigerung der Abwehrkräfte und einer Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Weiterhin ist die Aronia Wirkung antidiabetisch und schützt vor den negativen Auswirkungen von Zytostatika und Radioaktivität.

 

Aroniasaft oder Beeren wirksamer?

Frische Aroniabeeren schmecken sehr herb und eignen sich daher nur bedingt zum Verzehr. Getrocknete Beeren* sind besser für die Wirkungsamkeit, da sie eine höhere Konzentration an Inhaltsstoffen aufweisen. Eine gesunde Alternative ist Aroniasaft. Um die optimale Wirkungsamkeit zu erreichen, genügt es, am Tag ein Glas Aroniasaft, der mit Wasser verdünnt wurde, zu trinken. Es ist auch möglich, die Aroniabeeren mit anderen Fruchtsäften zu mixen.

Übertreiben sollte man den Konsum nicht, denn bei erhöhtem Verzehr kann die Beere auch Magenprobleme verursachen. Mittlerweile gibt es die Früchte auch als Marmelade oder Tee, doch die optimale Wirksamkeit wird damit nicht erreicht. Allergiker vertragen die Apfelbeere sehr gut, da die enthaltenen Polyphenole die allergieauslösenden Eiweiße neutralisieren.

 
Die Wirkung auf einen Blick – Aronia hilft gegen:

  • Allergien
  • Atemwegserkrankungen (Bronchitis, Asthma)
  • Blutbilderkrankungen (Cholesterin und Diabetes)
  • Durchblutungsstörungen
  • Erkrankungen der ableitenden Harnwege (Leber, Niere, Blase)
  • Erkältungen und Grippeerkrankungen
  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Krebserkrankungen
  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Immunsystemstörungen

 
Weitere positive Aspekte der Aroniabeere:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Förderung der körpereigenen Abwehr
  • Ausleitung von Giftstoffen aus den Zellen (Toxine, Schwermetalle, Viren, Bakterien, Pilze)
  • Harmonisierung des Organismus