Sind Traubenkernextrakt und OPC das gleiche?

Traubenkernextrakt als OPC Lieferant

OPC steht für die Abkürzung Oligomere Proanthocyanidine und gehört zu der Gruppe der Polyphenole. Sie kommen hauptsächlich in Traubenkernen, der Schale roter Trauben, aber auch in Cranbeerys, Heidelbeeren, Pflaumen, Kirschen, Erdbeeren, Äpfeln, Kakaopulver, Bananen, Mandeln, Pecannüssen und Erdnüssen vor. OPC wird auch als Traubenkernextrakt bezeichnet.

Traubenkernextrakt und OPC

Wie wirkt Traubenkernextrakt?

Traubenkernextrakt verfügt über antioxidative, entzündungshemmende und blutverdünnende Eigenschaften. Antioxidantien schützen die Körperzellen vor Schädigungen durch freie Radikale, wie Umweltgifte oder UV-Strahlung.

Die blutverdünnende Eigenschaft vom Traubenkernextrakt verhindert ein zusammenkleben der Blutblättchen und fördert eine Gefäßerweiterung. Traubenkernextrakt stärkt die Widerstandsfähigkeit der Blutgefäße. In verschiedenen Studien aus den USA wurde eine blutdrucksenkende Wirkung nachgewiesen. Traubenkernextrakt hilft bei folgenden Beschwerden:

  • Wassereinlagerungen
  • hohe Cholesterinwerte
  • Neurodermitis
  • stärkt das Immunsystem
  • Augenprobleme
  • Arteriosklerose
  • Asthma
  • Allergien
  • Krampfadern

Traubenkernextrakt wird sehr gut vom Körper aufgenommen und wirkt somit sehr schnell. Normalerweise braucht die Wirkung von natürlichen Pflanzenstoffen eine gewisse Zeit, aber Traubenkernextrakt kann bereits nach 45 Minuten im Blut nachgewiesen werden.




Wie schnell der Traubenkernextrakt auf das Wohlbefinden und die Gesundheit wirkt, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Nebenwirkungen gibt es keine. Allerdings sollte man, wegen der blutverdünnenden Wirkung vom Traubenkernextakt, bei der Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten, vorher mit seinem Arzt reden. Vorsicht bei Allergien gegen Trauben oder Rotwein.

Traubenkerne

Wie wird Traubenkernextrakt eingenommen?

Traubenkernextrakt gibt es als Kapsel, Pulver oder in flüssiger Form. Am einfachsten und angenehmsten ist die Einnahme als Kapsel, weil der Traubenkernextrakt bitter schmeckt. Die Dosierung ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich, je nach Zusammensetzung der Inhaltstoffe. Empfohlen wird die Einnahme einer Tagesdosis Traubenkernextrakt von 150-500 mg.

Unser Alltag besteht überwiegend aus Hektik und Stress. Wir neigen zur ungesunden und nicht ausgewogenen Ernährung. Hinzu kommt, dass viele Obstsorten die gewünschten Vitamine und Mineralstoffe nicht aufbringen, weil der Anbau oft überregional erfolgt und die Transportwege sehr lang sind. Durch diese ungesunde Lebensweise haben die freien Radikale leichtes Spiel in unserem Organismus. Kurz gesagt: Auf Dauer machen uns Hektik und eine ungesunde Lebensweise krank.

Leider wurden die Wirkungen vom Traubenkernextrakt noch nicht ausreichend wissenschaftlich, anhand von Studien, belegt. Es gibt viele Früchte in denen das OPC vorkommt und somit eine ausgewogene Ernährung ausreicht.

Eine Alternative zum Traubenkernextrakt ist Aronia, dessen Wirksamkeit durch zahlreiche Studien belegt wurde.Täglich 150 ml Aroniasaft versorgen unseren Körper mit ausreichend lebenswichtigen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralien.

Saft der Aroniabeere ist sehr nährstoffreich

Was ist die Aroniabeere?

Die Aroniabeere ist voller Spurenelemente, Vitaminen und Mineralstoffen. Nicht umsonst wird diese Pflanze als Heilpflanze bezeichnet. Ihre heilende Wirkung ist in Osteuropa bereits seit 50 Jahren bekannt.
 

Geschichte und Herkunft der Pflanze

Aroniabeeren wachsen im östlichen Teil Nordamerikas. Sie ist sehr anspruchslos, in Sachen Bodenbeschaffenheit, und gedeiht auf trockenen, steinigen Berghängen, Waldrändern, Sümpfen, Steilufern von Flüssen und sogar in Dünengebieten. Bereits Ende des 17. Anfang 18. Jahrhunderts wird die Beere in den Vereinigten Staaten kultiviert. 1834 wurde Aronia, auch Apfelbeere genannt, in Russland zuerst in botanischen Gärten und später in Sibirien verbreitet.

Sie wächst heute von der Ostsee bis zum Stillen Ozean. 1976 entstand in Bautzen die erste Aroniaplantage. In den 80er Jahren wurde die Pflanze auch in Bulgarien angebaut. In den 90er Jahren entstand im sächsischen Coswig die größte Plantage. Zur Zeit entsteht in Brandenburg eine noch größere Plantage.

 

Inhaltstoffe

Die Aroniabeeren haben einen hohen Anteil an sekudären Stoffen, wie Polyphenolen, aber auch primäre Pflanzenstoffe, wie Mineral- und Ballaststoffe, Wasser, Fruchtsäuren, Pektin, Zucker, Eiweiß sowie Vitamine. Aroniabeeren bestehen zu 85% aus Wasser. Die Beeren enthalten organische Fruchtsäuren, wie Chinasäure, Blausäure, L-Apfelsäure, Bernsteinsäure und Citronensäure.




Aronia haben einen sehr geringen Fruchtzuckergehalt, aber einen hohen Sorbitgehalt und sind deshalb für Diabetiker gut geeignet. Fettlösliche Vitamine sind Vitamin E und das Provitamin A (eine Vorstufe des Vitamins A). Wasserlösliche Vitamine sind Folsäure, Vitamin C und Riboflavin. Die Aronia enthält reichlich Spurenelemente, wie Calcium, Zink, Kalium, Jod und Eisen. Das Antioxidanz ist in Form von OPC enthalten.

 

Wirkung der Beeren

Die kleine dunkle Beere strotzt geradewegs mit Beerenpower für Ihre Gesundheit. Sie wirkt entzündungshemmend, antioxidativ, gefäßerweiternd, schützt die Magenschleimhaut und hilft bei vielen anderen Erkrankungen. Welche Wirkung zeigen die Inhaltstoffe der Beere im Gegensatz zu den Traubenkernextrakt?

Anthocyanen: Diesen Pflanzenstoff verdankt die Beere ihre tief dunkelbraune, fast schwarze Färbung. In keiner Beere ist der Anthocyanenanteil so hoch, wie in der Aroniabeere. Der Wirkstoff stärkt das Sehvermögen und das Immunsystem, weil die freien Radikale unschädlich gemacht werden. Anthcyanen hemmen Entzündungen und verstärken die Wirkung der Vitamine A, C und E. Dadurch erhöht sich die Abwehr im Körper gegen Infektionen. Die Vitamine in der Beere sind sehr wichtig, um unseren Körper vor den ständigen Angriffen von Viren und Bakterien zu schützen. Das Vitamin C benötigt der Körper zum Aufbau eines gesunden Bindegewebes.

Die Aroniabeere wirkt allein durch ihre Inhaltstoffe, wie eine Heilpflanze. Aronia kann auf Grund ihres hohen Anteils an sekundären Pflanzenstoffen das Gleichgewicht zwischen Antioxidantien und freien Radikalen wieder herstellen. Kurz- und langfristig kann die Leistungsfähigkeit erhöht und Krankheitsbilder in der Entstehung verhindert werden. Am besten eignen sich frische Aroniabeeren, täglich über einen langen Zeitraum, die Defizite auszugleichen.

 

Weitere positive Eigenschaften

Die Beere beeinflusst das Wohlbefinden positiv und hilft ganzheitlich den Körper zu regulieren. Sie verbessert die Durchblutung der Extremitäten, indem sich die Gefäße erweitern. Dies wirkt sich positiv auf das Herz- Kreislaufsystem aus. Die Inhaltstoffe der Beere werden auch als „Venenputzer“ bezeichnet und wirken den Cholesterinwerten entgegen.

Eine Arterienverkalkung wird verlangsamt und die Cholesterinwerte sinken nachweislich. Für ihre entzündungshemmende Wirkung sind die Flavonoide bekannt und wirken positiv bei Gelenk-, Leber-, Zahnfleisch-, Magenschleimhaut- und Blasen-Nierenentzündung.

Täglich eine handvoll Aroniabeeren oder 150 ml Aroniasaft reichen aus, um den Körper mit allen wichtigen Nährstoffen zu versorgen. In den Studien wurden die besten Ergebnisse erzielt, wenn Aronia über einen Monat, besser noch über drei Monate eingenommen wurde.

Die Aufnahme der gesundheitsfördernden Pflanzenstoffe der Beere erfolgt über die Ernährung auf natürlich, frische Weise. Es gibt sehr viele wohlschmeckende Rezepte zur Verarbeitung der Beeren. Ob als Fruchtsaft, Marmelade, in Jogurt- oder Quarkspeisen sowie in getrockneter Form im Müsli.

Traubenkernextrakt hingegen muss erst extrahiert werden und wird dann zu Kapseln oder Pulver weiterverarbeitet. Dafür sind aber chemische Verfahren notwendig und kommen nicht frisch direkt aus der Natur. Am Ende muss Jeder für sich entscheiden, ob er lieber die leckeren Beeren verzehrt oder lieber Traubenkernextrakt in Kapselform einnimmt.