OPC (Oligomere Proanthocyanidine) & Resveratrol – Antioxidans in Aronia

OPC ist für viele Menschen ein Begriff in Verbindung mit Traubenkern- oder Traubenschalenextrakten. Entsprechende Produkte finden meistens den Weg aus Frankreich zu uns. Es gibt aber auch andere Lieferanten für OPC und Resveratrol – Zum Beispiel die Aroniabeere

reife Aroniabeeren in Glasschüssel

Inhaltsverzeichnis:

 

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Die Beeren werden dabei von Hand geerntet und der Hof besitzt ein Naturland und ein DE-ÖKO-005 Deutsche Landwirtschaft Zertifikat. Das Aronia-Extrakt kommt dabei laut Labortest auf 19,38% OPC-Gehalt.

 

Was ist OPC (Oligomere Proanthocyanidine)?

Hinter der Abkürzung OPC verbirgt sich eine natürliche pflanzliche Substanz, die den sogenannten Antioxidantien zugeordnet wird. OPC steht für Oligomere Proanthocyanidine. Rein chemisch betrachtet, handelt es sich um ein Polyphenol. Der Molekülaufau ist so strukturiert, dass Oligomere Proanthocyanidine als Flavonoide klassifiziert werden. Phenole sind die Farbstoffe der Pflanzen, die als Hauptgruppe die Untergruppe der Flavonoide umfassen. In diese Gruppe werden die Anthocyane sowie Tannine und das OPC eingeordnet.

 

Was sind Polyphenole und Flavonoide?

Polyphenole schließen in ihrem aromatischen Ringkomplex immer eine oder zwei Hydroxygruppen ein. Diese Konstellation ist typisch für verschiedene sekundäre pflanzliche Stoffe. Polyphenole stammen daher aus Pflanzen und kommen dort als Tannine, sowie als Farb-, Schutz- und Geschmackssubstanzen vor. Für die Pflanze sind die Polyphenole einerseits für deren Schutz vor Prädatoren (Fraßfeinde) und andererseits für die Photosynthese-Organellen zuständig. Die Polyphenole sind beispielsweise in der Lage, ultraviolette B-Sonnenstrahlen (hoher Energiegehalt) zu filtern und die Pflanzen vor freien Radikalen zu bewahren. Nicht nur Oligomere Proanthocyanidine sind Phenole, sondern auch mannigfaltige andere Pflanzenstoffe wie die Flavonoide (Farbpigmente).

Flavonoide sind ebenfalls sekundäre Pflanzenstoffe, die insbesondere die Farbigkeit der Blüten ausmachen. Nehmen Menschen Flavonoide auf, dann profitieren sie von der antioxidativen Wirkung der phenolischen Pflanzenstoffe. Als ein wichtiger Vertreter, der als Genussmittel reich an den für Menschen bedeutsamen Flavonoiden ist, wird der Grüne Tee angesehen. Flavonoide spielen außerdem in der Medizin und in der Pharmakologie eine zentrale Rolle. Sie verfügen beispielsweise über antivirale und antioxidative Wirkungen sowie über antikanzeroge, antiallergische und antiphlogistische Effekte. Darüber hinaus werden sie als antimikrobielle und antiproliferative Wirksubstanzen geschätzt.

Bedeutung der Wirkungsbezeichnungen
  • antimikrobiell – Abtötung von bakteriellen Keimen
  • antiviral – Bekämpfung von Viren
  • antiphlogistisch – lindern Entzündungen
  • antikanzerogen – gegen Krebszellen
  • antiproliferativ – hemmen das Wachstum von Zellen und Geweben
  • antiallergisch – gegen allergische Reaktionen
  • antioxidativ – binden freie Radikale

Aus diesem Grund wird die Aufnahme von Oligomeren Proanthocyanidinen von Ärzten und Ernährungsberatern durchaus empfohlen. Üblich sind insbesondere Nahrungsergänzungsmittel mit OPC. Das OPC wird aus dem Extrakt von Traubenkernen gewonnen und zu unterschiedlichen pharmazeutischen Applikationen verarbeitet. Andere Quellen für Oligomere Proanthocyanidine sind spezielle Beerenfrüchte sowie partiell auch andere Pflanzenteile (Schalen, Kerne).

 

Was ist Resveratrol?

OPC Antioxidantien Textcloud

Das Resveratrol, wissenschaftlich auch als trans-3,4,5′-Trihydroxystilben deklariert, wird den Polyphenolen zugeordnet. Genau gesagt, ist es ein Phytoalexin, also ein Pflanzenstoff, der ein Stilbenderivat darstellt. Stilbit ist ein kristallines Mineral, das die gleiche qualitative Beschaffenheit wie Resveratrol hat. Das Resveratrol ist durch einen festen Aggregatzustand gekennzeichnet. Es lässt sich gut in Wasser, Ölen und Alkohol lösen. Das Antioxidanz wird ausschließlich von Pflanzen synthetisiert.

Am häufigsten ist Resveratrol in Weintrauben und Erdnüssen sowie in Pflaumen, Himbeeren, Aroniabeeren und Maulbeeren anzutreffen. Dort übernimmt es die Aufgabe, die Pflanzen vor Schädlingen und vor Infektionen mit Pilzsporen zu schützen. Pflanzen synthetisieren das Resveratrol überwiegend als Phytoalexin im Rahmen einer pflanzeneigenen Immunabwehr. Mit der vermehrten Bildung des Resveratrols reagieren die Pflanzen auf natürliche Weise auf eine Gefährdung durch Parasiten oder ultraviolettes Sonnenlicht. Resveratrol gehört wie Piceatannolin und Pinosylvin zu den Aglyconen.

Resveratrol kann von seiner Wirksamkeit mit einem Oligomeren Proanthocyanidin verglichen werden. Es gilt gleichfalls als hochwertiges Antioxidant und ist bei seiner Einnahme durchaus förderlich für die Gesundheit. Insbesondere in der Gegenwart konzentrieren sich die naturwissenschaftlichen Forschungen und Anwendungen in zunehmendem Umfang auf diese Substanz. Die Kerne von Weintrauben dienen auch in Deutschland als Grundlage für die Herstellung des Resveratrols, das als Nahrungs-Ergänzungsmittel verkauft wird. Am höchsten ist der Gehalt von Resveratrol in roten Weinbeeren und in Aronia.





Zu welchen Anteilen ist Resveratrol in der Aroniabeere enthalten?

Hinsichtlich der positiven Wirkungen als Antioxidans hat sich schon seit längerer Zeit die Aroniabeere einen Namen gemacht. Die Aroniabeere (Schwarze Apfelbeere) ist eine wilde Frucht, die in Europa nur wenig bekannt ist. Allerdings kann sie angesichts des hohen Gehaltes an Resveratrol mit der roten Weintraube durchaus mithalten. Ein Unterschied liegt lediglich dahingehend vor, dass in der Aroniabeere vorwiegend die Anthocyane wirksam sind. Außerdem verfügt die Aroniabeere über eine fünffach höhere Konzentration an Flavonoiden als die rote Weinbeere. Das betrifft unter Anderem auch die Proanthocyanidine.

Der Wert an Resveratrol in der Aroniabeere ist mit 665 mg/100 g äußerst hoch. In der Preiselbeere ist lediglich die Hälfte davon an Oligomeren Proanthocyanidinen anzutreffen. Um das Resveratrol aus der Aroniabeere zu extrahieren, werden hauptsächlich Säfte gepresst. Im Zentrum der Verarbeitungstechnologien liegen hierbei die Schalen der Aroniabeeren. Aber auch in der getrocknete Beere sowie in den pulverisierten Pflanzenteilen befindet sich das Resveratrol.

 

Wie werden die Antioxidantien dosiert?

Bei der Dosierung von Resveratrol ist zunächst zu beachten, dass es eine relativ geringe Bioverfügbarkeit besitzt. Das bedeutet, dass es nur langsam vom Körper absorbiert wird. Die Metabolisierung erfolgt jedoch rasch, zumal die Verarbeitung weitgehend im Darm und in der Leber stattfindet. Das heißt aber nicht, dass es von den Körperzellen genauso schnell aufgenommen wird. Wegen dieser Widersprüchlichkeit ist die Frage nach der Bioverfügbarkeit von Resveratrol bislang noch nicht konkret geklärt.

Resveratrol ist ein Nahrungsergänzungsmittel, das bis zu einer maximalen Aufnahme von bis zu 700 mg pro kg Körpergewicht keine Nebenwirkungen hervorruft. Es ist bekannt, dass Resveratrol erst in sehr hohen Konzentrationen toxisch beziehungsweise gesundheitsschädigend sein kann. Dann müssten Menschen täglich eine Dosis von 750 mg pro kg Körpergewicht zu sich nehmen. Entsprechend der Resultate aussagekräftiger Studien ist eine Menge von 500 mg bis 600 mg am Tag ausreichend.

Hinweis

Wird eine Einnahme von mehr als 40 mg Resveratrol beabsichtigt, dann ist die längerfristig am besten unter ärztlicher Kontrolle durchzuführen.

Für das Oligomere Proanthocyanidin liegen ebenfalls Hinweise zur Dosierung vor. Als durchschnittliche Tagesdosis werden etwa 150 mg bis 550 mg angegeben. Allerdings wird hierbei differenziert, ob die Einnahme als vorbeugende Maßnahme oder als therapeutischer Ansatz geplant ist. Bei akut auftretenden Erkrankungen oder bei ungünstigen äußeren Einflüssen wie Stress oder UV-Strahlung ist eine Dosierung von über 400 mg täglich sinnvoll. Praktisch sind in diesem Zusammenhang OPC-Kapseln, die hoch dosiert sind. Sie sind mit mindestens 300 mg Oligomerem Proanthocyanidin angereichert. Ratsam ist dann eine Aufnahme von 2 Kapseln auf den Tag verteilt. Als Prophylaxe genügt eine Kapsel morgens oder abends.

Alternativ dazu können Interessenten eine individuelle Dosierung berechnen. Auf 1 kg Körpergewicht entfallen jeweils 1 mg bis 2 mg OPC täglich. Diese Menge kann auch mit einer Tagesdosis von 450 mg bis 500 mg abgedeckt werden. Bei einem Körpergewicht von 80 kg sollte eine täglich Aufnahme von OPC von 1 mg bis 2 mg je kg angestrebt werden. Die Tagesdosis liegt dann ungefähr bei 80 mg bis 160 mg für eine Kapsel. Handelt es sich um eine OPC-Dosierung für therapeutische Zwecke, dann ist die Dosierung höher. Sie sollte 400 mg nicht unterschreiten.

 

Welche Wirkung haben die Antioxidantien?

Clipart Vitamine

Die allgemeinen Wirkungsprinzipien der Antioxidantien sind fast immer gleich. Grundsätzlich arbeiten die Antioxidationsmittel in die Richtung, dass spezielle Substanzen nicht oxidieren, also sich nicht mit Sauerstoff verbinden können. Sie hemmen, verlangsamen oder verhindern die Oxydationsvorgänge spezieller Stoffe, sodass diese den Organismus nicht mehr belasten. In der Wissenschaft werden Antioxidantien wie Oligomere Proanthocyanidine überwiegend als Radikalfänger deklariert.

Radikalfänger tragen zu einer Inaktivierung von reaktiven Hyperoxid-Anionen sowie Wasserstoffperoxid, Ozon und weitere Moleküle, die Sauerstoff enthalten. Fachlich exakt sind diese reaktiven Sauerstoffspezies oder ROS, deren übermäßiges Vorhandensein zu oxidativem Stress führt, verantwortlich für diverse Alterungs- und Krankheitsprozesse des Menschen.

Resveratrol kann im menschlichen Organismus freie Peroxyl-Radikale binden. Es begünstigt die Herabsetzung der für die Lipoproteine zuständigen Lipidperoxidation und bildet eine Schutzsubstanz für die Zellen gegenüber dem oxidierten LDL (Lipoproteine). Resveratrol beeinflusst biochemische Prozesse, die an der Entstehung von entarteten Krebszellen beteiligt sind. Das sind Vorgänge wie die Beeinflussung der Synthese von Cyclooxygenase und Nitrooxidsynthase sowie die Produktion von Prostaglandinen. Forschungen haben erwiesen, dass Resveratrol ähnliche Aktivitäten wie das Östrogen zeigt. Diese Tatsache kann darauf hinweisen, dass die Manifestation von Brustkrebszellen durch Resveratrol verzögert werden kann. Weitere Infos zur Aronia Wirkung lesen.

 

Erfahrungen, Studien & Untersuchungen zu OPC

Viele Menschen haben bereits Traubenkern-Extrakt getestet und schildern positive Resultate. Was verbirgt sich genau dahinter? Die Aussagen betreffen oft die gesundheitliche Verfassung einschließlich bestimmter Erkrankungen und das allgemeine Wohlbefinden. Unter der Einnahme von Traubenkernextrakt beziehungsweise Oligomerem Proanthocyanidin wurden merkliche Verbesserungen von Erkältungen, sprich Infekten und Entzündungen festgestellt. Eine Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit sowie das Gefühl, mehr Energie zu haben, sind mehrheitlich die Kerninhalte der Erfahrungen, die nach dem OPC kaufen gemacht wurden. In diesem Zusammenhang geht es auch um ein gesünderes, vitaleres Aussehen und um eine bessere nervliche Verfassung. Menschen, die OPC über einen längeren Zeitraum eingenommen haben, berichten zusätzlich von einer Reduzierung ihres Übergewichts und von einer Zunahme der Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten.

Eine Studie, die an der Universität Georgetown mit Patienten gemacht wurde, die an einer Hypercholesterinämie (zu hoher Cholesteringehalt im Blut, erhöhte Blutfettwerte) erkrankt sind, ergab eine Senkung des Cholesterins durch die regelmäßige Zufuhr von Oligomerem Proanthocyanidin. Die Testpersonen erhielten während dieser Phase eine Mischung aus Oligomerem Proanthocyanidin aus Traubenkernextrakt und dem Vitamin Chromium Polynicotinate. Übergewichtige Personen, bei denen bereits eine ausgeprägte Adipositas (Fettleibigkeit) mit einer Insulinresistenz diagnostiziert wurde, zeigten nach der Aufnahme von OPC Kapseln ein weitgehendes Abklingen der Insulinresistenz.




Zum Nachweis der Wirksamkeit von Oligomerem Proanthocyanidin im Traubenkern-Extrakt bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen wurde eine weitere Studie anberaumt. Forscher begleiteten Personen mit einer chronischen Hypertonie (andauernd zu hoher Blutdruck) über mehrere Wochen hinweg während der Aufnahme von OPC in Kombination mit ausgewählten Vitaminen. OPC als Tropfen oder als flüssiger Extrakt trägt zu einer Senkung von hohem Blutdruck bei.

Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht ebenfalls die Thematik der antioxidativen Effekte des Traubenkernextraktes. Im Jahr 2000 fand eine englische Studie statt, bei der es um die Klärung der Frage ging, ob Oligomeres Proanthocyanidin die Zellen von oxidativem Stress beziehungsweise freien Radikalen entlasten kann. Die Kernaussage war, dass Oligomeres Proanthocyanidin die spezielle Zellen vor Stress, vor Schäden der Erbinformation (genomische Integrität) und dem vorzeitigen Zelltod schützen kann.

 

Weitere internationale Untersuchungen zum Nutzen

Studien in Indien ergaben, dass Patienten mit Diabetes (Zuckerkrankheit) unter der Verabreichung von Oligomerem Proanthocyanidin eine Reduzierung des Blutzuckergehaltes gemessen werden konnte. Dieses Ergebnis ist sonst nur unter der Zufuhr des Arzneimittels Metformin realisierbar. In der Theorie würde das heißen, dass Oligomeres Proanthocyanidin durchaus blutzuckersenkend ist.

Ältere Menschen, die unter Morbus Alzheimer oder der Alzheimer Demenz leiden, erzielten unter Oligomerem Proanthocyanidin eine wesentliche Verbesserung ihres Zustandes. Nach einer amerikanische Studie konnten Auswertungen vorgelegt werden, nach denen es zu einer Verzögerung degenerativer Abläufe (Abbauprozesse) im Gehirn kommen kann, wenn die Betroffenen regelmäßig mit OPC behandelt werden. Erklärt werden kann dieser Fortschritt so, dass Oligomeres Proanthocyanidin das Ablagern des für eine Alzheimer Demenz verantwortlichen Beta-Amyloids in den Gehirnzellen eindämmen kann. Zwar geht die antioxidative Wirkung von Oligomerem Proanthocyanidin nicht so weit, dass eine gezielte Vorbeugung gegen diese Demenzform möglich ist. Die positive Beeinflussbarkeit der Leistungsfähigkeit des Gedächtnisses und der für die motorischen Fähigkeiten zuständigen Hirnareale mit Traubenkernextrat wäre jedoch denkbar.

 

Kritische Meinungen zu OPC

Die Verbraucherzentrale NRW gibt zu bedenken, dass die positiven Wirkungen nicht ausreichend wissenschaftlich untermauert sind und bestimmte Personengruppen (z. B. Schwangere, Kranke, etc…) den Verzehr dieser Nahrungsergänzung mit ihrem Arzt abklären sollen.
 

Ist OPC aus Traubenkernextrakt oder Aronia besser?

Aronia in voller Blüte

Nach einer Gegenüberstellung der Aroniabeere mit dem Traubenkernextrakt ergibt sich die Aussage, dass beide Pflanzen beziehungsweise Früchte über eine enorme Wirksamkeit verfügen. Diese ist zwar noch nicht erschöpfend wissenschaftlich belegt, aber es liegen begründete Annahmen und partielle Studien vor, die sowohl der Aroniabeere als auch Traubenkernextrakt eine Berechtigung als funktionelle Nahrungsmittel zusprechen. Beide Varianten sind reich an Flavonoiden, wobei vor allen Dingen die Procyanidine eine vorrangige Bedeutung haben. Traubenkernextrakt und Aroniabeeren sind Rohstoffe, die Proanthocyanidine als Gemische aufweisen. Charakteristisch sind hierbei die als Komplexe nachweisbaren Monomere Catechin und Epicatechin sowie weitere Oligomere.

Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass sowohl Traubenkernextrakt als auch die Inhaltsstoffe der Aroniabeere hinsichtlich der antioxidativen und gesundheitlichen Wirkung gleichwertig sind. Viele Hersteller sind schon dazu übergegangen, beide Wirkstoffe in ihren Präparaten zu vereinigen. Es ist keine Seltenheit mehr, dass antioxidativ wirkende Kapseln oder Säfte teilweise Zusätze von der Aroniabeere und teilweise Traubenkernextrakte in sich vereinen. In Kombination sind die erzielbaren therapeutischen und präventiven Effekte noch umfangreicher und stärker.

Diese pflanzlichen Rohstoffe, in denen sekundäre Pflanzenstoffe in so konzentrierter Menge vorliegen, dienen als Quelle für OPC Kapseln und Resveratrol Kapseln. Aber auch die bezüglich der Gesundheit unbedenklichen Aroniasäfte oder Marmeladen sowie die frischen und die getrockneten Beeren unterstützen eine ausgewogene Ernährungsweise. Dasselbe trifft auf Rotwein zu. Wer keine OPC Kapseln mag, kann sich ab und an durchaus ein Schlückchen gönnen, denn auch im roten Traubensaft und im Wein sind Resveratrol und OPC zu finden.

 

Andere gesunde Inhaltsstoffe von Traubenkernextrakt und Aronia

Aroniabeeren Ernte

Natürlich ist das OPC der Hauptbestandteil im Traubenkernextrakt. Aber das ist noch nicht alles. Die ursprünglich als Abfallprodukt der Weinherstellung anfallenden Traubenkerne weisen neben OPC zahlreiche Vitamine wie Provitamin A, Vitamin E (Tocopherol) und Vitamin C (Ascorbinsäure) auf. Des Weiteren sind Beta-Carotine sowie auch Resveratrol enthalten. Zusätzliche, für den Menschen interessante Inhaltsstoffe in Traubenkernen sind Traubenkernöl, verschiedene ungesättigte und gesättigte Fettsäuren sowie Natrium, Kalzium, Vitamin B2 (Riboflavin) und Eisen. Unbehandelte Traubenkerne beinhalten außerdem Polyphenole wie Stilbene und unterschiedliche Gerbstoffe. Der ORAC-Wert von Polyphenolen wie OPC liegt bei erstaunlichen 120.000 µmol TE pro 100 g.

Für eine gesunde Lebensweise gelten auch die Aroniabeeren als optimale Bereicherung des Speisezettels. Neben einer Fülle an fettlöslichen Vitaminen wie Vitamin E und Vitamin K weisen die Aroniabeeren in Wasser lösliche Vitamine wie das Vitamin B2, Vitamin B3 (Niacin) und Vitamin B9 (Folsäure) auf. Hervorzuheben sind wie beim Traubenkernextrakt die sekundären Pflanzenstoffe wie Proanthocyanidine, Flavonoide, Sirtuine und Anthocyane, die den Phenolen zugehörig sind. Ein bekannter Vertreter der Flavonoide ist das OPC. Die Konzentration an Anthocyanen in der Aroniabeere beträgt 1.480 mg je 100 g Früchten. Davon entfallen etwa 664 mg je 100 g Beeren auf OPC. Diese enorme Menge erkennt man schon an dem unangenehm pelzigen, säuerlichen Geschmack der Aronia.

Sirtuine in der Aronia können dazu beitragen, den Metabolismus (Stoffwechsel) in Körperzellen zu verlangsamen. Gleichzeitig wird ein Überlebensprogramm für geschädigte Zellen durch eine Forcierung der Zellatmungsprozesse in Gang gesetzt. Als Ergebnis kann eine geschädigte DNA durch spezielle Vorgänge repariert werden. Sirtuine lösen praktisch ein Gen-Silencing aus. In der Gesamtheit verlängern diese Aktivitäten der Sirtuine die Lebenszeit der Zellen (Anti-Aging).

 

Gibt es Nebenwirkungen?

OPC Kapseln, in denen Traubenkernextrakt meist in konzentrierter Form eingebunden ist, zeigen in der Regel bei einer normalen Dosierung keine OPC Nebenwirkungen. Es sollte nur darauf geachtet werden, dass OPC blutverdünnend wirkt. Menschen, die mit schulmedizinischen Medikamenten wie Marcumar zur Blutverdünnung behandelt werden, sollten deshalb die Einnahme von OPC zuvor dem dem Arzt abklären. In wenigen Ausnahmen konnten geringe OPC Nebenwirkungen wie eine Überempfindlichkeitsreaktion, leichte Kopfschmerzen und eine vorübergehende Übelkeit beobachtet werden. Ansonsten sind keine bedenklichen OPC Nebenwirkungen beim Menschen erfasst worden. In der Alternativmedizin und in der modernen Ernährung haben die Nahrungsergänzungsmittel und die Naturheilprodukte wegen ihrer fehlenden OPC Nebenwirkungen daher schon einen festen Platz. Immer mehr Menschen integrieren diese Naturerzeugnisse ohne OPC Nebenwirkungen in ihren Alltag.

Auch Resveratrol gilt überwiegend als nebenwirkungsfreies Nahrungsergänzungsmittel. Sogar bei hohen Applikationen von fast 600 mg täglich traten nur in geringem Umfang auffällige Nebenwirkungen auf. Bei Krebsbehandlungen wurden sogar schon Konzentrationen von 1 g des Resveratrols verabreicht, ohne dass die Patienten über Nebenwirkungen klagten. Der Organismus besitzt die Fähigkeit, sogar Dosierungen von etwa 25 mg zu etwa 75 Prozent zu verstoffwechseln, ohne dass Nebenwirkungen entstehen. Typische Beschwerden waren eine zeitlich begrenzte Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall. Weiterhin hat Resveratrol die Eigenschaften eines Blutverdünners.

 

Wo kann man Aronia OPC & Resveratrol kaufen?

Interessenten, die ihrer Gesundheit Gutes tun möchten oder eine nebenwirkungsfreie Begleittherapie wünschen, können beispielsweise in gut ausgestatteten online Shops oder in Geschäften vor Ort OPC kaufen. Über viele Drogerien und Geschäfte mit qualitativ hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln sowie Online-Apotheken, die Naturheilmittel führen, ist das OPC ebenfalls zu beziehen. Große Vetriebsunternehmen wie Amazon und Ebay bieten gleichfalls eine enorme Bandbreite an erstklassigen Produkten zum OPC kaufen oder zum Ordern von Resveratrol an.

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