Aronia Wirkung – Gegen diese Krankheiten wirken Aroniabeeren

So wirkt die Aroniabeere

Wer sich wünscht, bis ins hohe Alter hinein fit und gesund zu bleiben, könnte nun sein Wundermittel gefunden haben. Denn Aronia, auch bekannt als Gesundheitsbeeren, sind ein wahres Powerpaket an hochwirksamen Vitalstoffen. Die unglaubliche Aronia Wirkung wird auch von immer mehr Studien bestätigt.

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Herkunft der Aroniabeere

Der botanische Name der Aroniabeere lautet Aronia melanocurpa. Sie ist auch unter dem Namen Apfelbeere bekannt, ähnelt vom Aussehen her jedoch der Heidelbeere.

Geschmacklich liegen allerdings Welten zwischen den beiden Beerensorten. Während Heidelbeeren süß schmecken, hat die Aroniabeere ein säuerlich-herbes Aroma. Die Aroniapflanze stammt ursprünglich aus dem östlichen Teil Nordamerikas, wo ihre Verwendung als Heilpflanze eine lange Tradition bei der indigenen Bevölkerung hat.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam die Aroniapflanze nach Europa, wo sie sich zunächst in der Sowjetunion einer hohen Popularität erfreute. Auch hier wurde die Aronia seit mehreren Jahrzehnten erfolgreich in der Medizin eingesetzt.

In der Zwischenzeit hat man das Kraftpaket auch im Rest der Welt entdeckt. Die vielen, hochwirksamen Inhaltsstoffe der Apfelbeere stehen mittlerweile überall im Fokus der Forschung und die Ergebnisse der Studien sind beeindruckend.

 

Diese Stoffe sorgen für Aronia Wirkung

In Aroniabeeren sind die Vitamine A, C, E und K enthalten. Darüber hinaus ist die komplett vertretene Gruppe der B-Vitamine zu nennen. In der Gruppe der Mineralien und Spurenelemente sind die Beeren stark an Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium und Zink.

Besonders interessant sind jedoch die sekundären Pflanzenstoffe. Die sogenannten Polyphenole dienen Verteidigung und Fortpflanzung der Aronia Pflanze. Zu dieser Gruppe zählen Farbstoffe, Duftstoffe, Geschmacksstoffe und diverse Giftstoffe, die Schädlinge abhalten sollen. Polyphenole haben eine immense antioxidative Wirkung.

Zu dieser Gruppe gehören zum Beispiel die Flavonoide. Die verleihen der Pflanze ihre schönen Farben. Im menschlichen Organismus helfen sie, den Körper vor Schäden zu bewahren, die durch freie Radikale ausgelöst werden.

Flavonoide wirken entspannend auf die Gefäße und helfen, den Blutfluss zu verbessern. Manche Vertreter aus der Gruppe der Flavonoide schützen zudem vor Viren, Krebs und haben eine antimikrobielle und antiallergische Wirkung.

 

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Kein anderes Lebensmittel so anthocyanereich

Bei den Anthocyanen handelt es sich um wasserlösliche Substanzen, die in den meisten Obstsorten mit bläulicher Färbung vorkommen. Der höchste, je in Obst gemessene Wert an Anthocyanen findet sich in Aroniabeeren.

Die Anthocyane haben die Fähigkeit, das Seevermögen zu erhalten und verbessern. Sie können ebenfalls die Thrombozytenbildung verringern, schützen vor Krebs und wirken als Entzündungshemmer. Die Abkürzung OPC steht für Oligomere Procyandine. Bei Beeren sind diese Wirkstoffe für den charakteristischen, leicht pelzigen Geschmack verantwortlich.

OPC hilft ebenfalls, zellschädigenden und oxidativen Stress im Körper zu vermeiden, hat aber noch die zusätzliche Eigenschaft, die Wirkung der Vitamine A.C und E zu verstärken. Das führt zu einer Entlastung des Immunsystems und zur Stärkung der Abwehrkräfte.

Der Körper ist zwar in der Lage, Antioxidantien selbst herzustellen, doch sind die Möglichkeiten begrenzt. Daher müssen gerade in der heutigen Zeit mit all ihren Schadstoffbelastungen Antioxidantien mit der Nahrung zusätzlich aufgenommen werden.

Neben Früchten, Gemüse und Salat enthalten auch Nüsse und natürliche Fette viele Antioxidantien. Doch Aroniabeeren sind der Superstar unter den Lebensmitteln, die Antioxidantien enthalten.

 

Die Aronia Wirkung zeigt sich vor allem bei Krebs

Für die Wissenschaft sind vor allem die sekundären Pflanzenstoffe der Aroniabeere interessant, was sich in zahlreichen Studien dokumentiert. Besonders interessant die Aronia Wirkung bei Darmkrebs.

2004 untersuchte eine Forschergruppe die Wirkung von Fruchtextrakten aus Trauben, Blaubeeren und Aroniabeeren auf Dickdarmkrebs. Dabei wurde die Reaktion der betroffenen Krebszellen, aber auch der gesunden Zellen im Darm insgesamt 72 Stunden lang gemessen.

Zwar waren alle drei Fruchtextrakte in der Lage, das Krebszellwachstum zu hemmen, doch alleine die Aronia Wirkung schaffte es, das Zellwachstum binnen von 48 Stunden um die Hälfte zu reduzieren.

Ebenfalls gehemmt wurde die Zellteilung der Krebszellen durch die Aronia Wirkung, während die Apfelbeere das Wachstum der gesunden Zellen im Darm nicht nachweislich beeinflusste.

Die Studie fand heraus, dass die Aronia Wirkung für die Hemmung eines speziellen Enzyms verantwortlich ist. COX 2 verstärkt die Tumorbildung und gilt als Indikator für Krebswachstum.

Außerdem sorgt die Aronia Wirkung dafür, dass ein die Tumorbildung unterstützendes Eiweiß mit dem Namen CEACAM 1 unterdrückt wird. Für die Aronia Wirkung reicht dabei eine ernährungsübliche Einnahmemenge aus.

 

Breit gefächerte Anwendung

Doch damit ist das Heilpotential der Aronia Pflanzen noch lange nicht erschöpft. Denn weitere Studien beschäftigen sich mit anderen Facetten der Aronia Wirkung.

Aronia schützt das Erbgut und hilft ganz allgemein dabei, den Körper sanft und ganzheitlich zu regulieren. Gut erforscht ist die Aronia Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System. Studien bestätigen, dass Aronia den Blutdruck senkt und die Beeren sich positiv auf die Gefäße auswirken.

Die Aronia Wirkung macht auch vor den Venen nicht halt, hier gilt die Apfelbeere als Aufräumkommando, das die Cholesterinwerte senkt und der Arterienverkalkung entgegenwirkt.

Die Aufnahme von Vitaminen, Vitalstoffen und Spurenelementen wird durch die Aronia Wirkung ebenfalls unterstützt. Als Entzündungshemmer werden Aronia Pflanzen traditionell benutzt.

Hier zeigt sich die Aronia Wirkung vor allem bei der effektiven Bekämpfung von Entzündungen von Leber, Magenschleimhaut, Zahnfleisch, Blase, Niere und Gelenken.

Auch bei den Effekten auf das Immunsystem ist die Aronia Wirkung speziell. Denn sobald ein Vitamin als Antioxidans wirkt, ist es zur Stärkung des Immunsystems verloren. Die Antioxidantien der Aronia sind jedoch in der Lage, eine Revitaminisierung durchzuführen, wodurch das Immunsystem diese Vitamine wieder nutzen kann.

Das führt zu einer nachhaltigen Steigerung der Abwehrkräfte und einer Aktivierung der Selbstheilungskräfte. Weiterhin ist die Aronia Wirkung antidiabetisch und schützt vor den negativen Auswirkungen von Zytostatika und Radioaktivität.

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Aroniasaft oder Beeren wirksamer?

Frische Aroniabeeren schmecken sehr herb und eignen sich daher nur bedingt zum Verzehr. Getrocknete Beeren sind besser für die Aronia Wirkung, da sie eine höhere Konzentration an Inhaltsstoffen aufweisen.

Eine gesunde Alternative ist Aroniasaft. Um die volle Aronia Wirkung zu erreichen, genügt es, am Tag ein Glas Aroniasaft, der mit Wasser verdünnt wurde, zu trinken. Es ist auch möglich, die Aroniabeeren mit anderen Fruchtsäften zu mixen.

Übertreiben sollte man den Konsum nicht, den bei erhöhtem Verzehr kann die Aronia Wirkung Magenprobleme verursachen. Mittlerweile gibt es Aronia auch als Marmelade oder andere Produkte, doch die vollständige Aronia Wirkung wird damit allerdings nicht erreicht.

Allergiker vertragen Aronia sehr gut, da die enthaltenen Polyphenole die allergieauslösenden Eiweiße neutralisieren.